Prof. Dr. Herbert Wassmann: Gesundheitsthemen besser kommunizieren

Veröffentlicht am 02.02.2018 in Landespolitik

Das Wissen über Gesundheit und der Austausch von Informationen zu gesundheitlichen Themen sind ein wichtiger Bestandteil der Menschen, die ein gesundes Leben führen wollen. Obwohl die meisten ihre Gesundheit als wertvoll betrachten, sind sie häufig nicht gut über gesundheitliche Risiken informiert. Durch die digitalen Medien und die Öffentlichkeit kommen die Menschen leicht an Gesundheitsinformationen. Doch in der realen Welt hat man viele Möglichkeiten um unangenehme Themen, wie Krankheitsrisiken, aus dem Weg zu gehen. 

Verbesserungsmöglichkeiten gibt es hinsichtlich der angebotenen Präventionsleistungen der Kommunen. So kann schon in Kindergärten und Vorschulen Prävention stattfinden. Ausbaufähiges Potenzial im Bereich Gesundheitsförderung sind Handlungshilfen wie "Klasse 2000" und "Pflege engagiert". Bei "Pflege engagiert" sollen ältere Generationen mobilisiert werden. Diese kommunalen Programme sind darauf ausgerichtet, eine Primärprävention von Krankhheiten und Risikoverhaltensweisen zu leisten.

Nach dem "Hessischen Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst" hat der öffentliche Gesundheitsdienst die Gesundheit der Bevölkerung zu fördern und zu schützen. Die Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes arbeiten mit den Behörden und Stellen zusammen, die Leistungen zur gesundheitlichen Versorgung erbringen oder gesundheitliche Interessen vertreten.

Damit kommt dem Gesundheitsdienst eine Informations-, Steuerungs- und Koordinierungsfunktion in gesundheitlichen Frgen zu. Dies bedeutet auch eine aktivere Nutzung und Wahrnehmung der Möglichkeiten der Gesundheitskommunikation auf kommunaler Ebene - also auch im Schwalm-Eder-Kreis. 

 

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