Dank und Unterstützung für Flüchtlingsarbeit

Veröffentlicht am 27.04.2017 in Presse

Bei seinem Treffen im modernisierten DGH/Feuerwehrhaus Dickershausen beschäftigte sich der Vorstand des SPD Ortsvereins Homberg auch mit der in der Kreisstadt geleisteten Flüchtlingsarbeit.

Bei seinem Treffen im modernisierten DGH/Feuerwehrhaus Dickershausen beschäftigte sich der Vorstand des SPD Ortsvereins Homberg auch mit der in der Kreisstadt geleisteten Flüchtlingsarbeit.

Einige hauptamtliche, vor allem aber viele ehrenamtlich tätige Personen engagieren sich in der Betreuung der rund 500 Flüchtlinge und Migranten sowie in den Deutschkursen und der gesellschaftlichen Integration. Diese Initiativen verdienen Anerkennung, Dank und Unterstützung, so die einhellige Vorstandsmeinung.

Ausgelöst wurde dieses Thema durch einen Bericht über einen sechsmonatigen, berufsbezogenen Deutschkurs für Flüchtlinge und Migranten im Kultur- und Begegnungszentrum „Alte Sparkasse“ und einen Besuch dieser Gruppe bei der Firma Ehring im Homberger Industriegebiet.

Die Teilnehmer dieses Sprachkurses sind aus ihrer Heimat vor Krieg, Unterdrückung und Verfolgung geflüchtet. Sie stammen aus so unterschiedlichen Ländern wie Afghanistan, Bosnien, Bulgarien, Russland, Kasachstan, Jemen, Dominikanische Republik, Syrien, Türkei und China.

So unterschiedlich ihre Herkunft und ihre Bildungsvoraussetzungen auch sind, die Kursteilnehmer eint ihre hohe Lernmotivation: Sie wollen schnell und so gut wie möglich Deutsch lernen. Anschließend wollen sie arbeiten und ihr eigenes Geld verdienen und damit nicht dem Staat oder der Gesellschaft zur Last fallen.

Bei der Betriebsbesichtigung der Firma Ehring gab es Gespräche und Angebote für ein Betriebspraktikum. Diesem Beispiel sollten auch andere Betriebe in Homberg folgen, so der Appell des SPD-Vorstands. Sie sollten ebenfalls Betriebsbesichtigungen ermöglichen und Praktikumsplätze zur Verfügung stellen.

Der Vorstand der Homberger SPD will auch zukünftig die Flüchtlingsarbeit gern unterstützen, so durch Gespräche mit ehrenamtlichen Betreuern und Lehrkräften in den Sprachkursen, durch Öffentlichkeitsarbeit, durch Kontakte zu Betrieben und Einrichtungen und durch Spenden.

„Diese Unterstützung erfolgt ganz im Sinne unserer sozialdemokratischen Grundsätze und Werte der Solidarität und Toleranz, der mitmenschlichen Hilfe und Gerechtigkeit“, so der Vorsitzende Martin Herbold. (dw)

 

 

Foto/BU:

Die Vorstandsmitglieder des SPD Ortsvereins Homberg (Efze) im Stadtteil Dickershausen.

Vordere Reihe v.l. Sabrina Müller und Eva Vaupel, dahinter Leopold Bott, Martin Herbold und Christian Marx. Auf dem Bild fehlt Dieter Werkmeister.

 

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