Aktive Stadtentwicklung wird blockiert – wir stehen für eine lebendige Kernstadt sowie Ortsteile

Veröffentlicht am 26.10.2025 in Stadtpolitik

Aktive Stadtentwicklung wird blockiert – wir stehen für eine lebendige Kernstadt sowie Ortsteile

"Stillstand statt Weiterentwicklung in der Kreisstadt", so beschreibt die Fritzlar-Homberger Allgemeine Zeitung die Entscheidung, die CDU und FWG am Donnerstag, den 23.10.2025 in der Homberger Stadtverordnetenversammlung gegen die Stimmen u.a. unserer SPD getroffen haben.

Aber was war geschehen? Der Magistrat unserer Stadt brachte eine Beschlussvorlage zum Thema Stadtentwicklung ein. Konkret ging es um das sogenannte Mikro-Quartier "Zaubergarten" und den Ankauf eines weiteren Gebäudes im Zwangsversteigerungsverfahren in der Untergasse sowie das Fachwerkensemble "Holzhäuser Straße 14 + 16". Leerstehende Immobilien, gerade in unserer Innenstadt, müssen weiterentwickelt werden, um die Attraktivität unserer Stadt weiter zu steigern, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und alte Fachwerksubstanz als Aushängeschild unseres Kleinods Homberg zu erhalten. Aus unserer Sicht gehört eine vernünftige, vorausschauende und eigenverantwortliche Immobilienwirtschaft der Stadt zu einer aktiven, erfolgreichen Stadtentwicklung dazu. Das Gebäude "Zaubergarten" als auch das Fachwerkensemble "Holzhäuser Straße 14 + 16" sind im Besitz der Stadt Homberg (Efze) und sollen nun für eine lebendige Altstadt im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung entwickelt werden.

Im Zaubergarten mit angrenzendem Wohngebäude plant die Stadt die Errichtung neuer Wohneinheiten sowie eines kleines Cafés, welches durch Schülerinnen und Schüler der örtlichen Erich-Kästner-Schule als außerschulischer Lernort betrieben werden sollte. In den Wohnhäusern Holzhäuser Straße 14 + 16 sollen moderne Wohnungen entstehen, um insbesondere Auszubildenden und Studierenden die Möglichkeit von kostengünstigem Wohnraum zu ermöglich.

Die Sanierung könnte kostengünstig u.a. mit Hilfe der fachkundigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres Bauhofes in Eigenregie, und damit im Verhältnis kostengünstig, umgesetzt werden. Dabei sollten die Sanierungen insgesamt auf die Jahre 2026 - 2029 gestreckt werden, um den städtischen Haushalt nicht übermäßig zu belasten.

Dies war für uns als SPD eine durchdachte und sinnvolle Idee, die wir sehr gerne - auch weiterhin – unterstützen, unterstreicht Dr. Martin Herbold! CDU und FWG sahen dies allerdings anders und schmetterten die Beschlussvorlage ab! Sie blockieren damit eine aktive und sinnvolle Stadtentwicklung, die so dringend erforderlich ist. Und das Ärgerlichste an der ganzen Geschichte: Einen besseren Vorschlag hatte keiner der beiden Parteien im Gepäck! Projekte verhindern, ohne eigene Ideen einzubringen. Soll das die Zukunftspolitik für unsere Stadt sein, bekräftigt Christian Marx.

Wir als Homberger SPD stehen für eine aktive, sinnvolle Stadtentwicklung und damit auch weiter zu dem Projekt. Wir wollen unsere Stadtverwaltung hierbei politisch weiter unterstützen. Gerade in Zeiten des stetigen Wandels, der Schnelllebigkeit, der zunehmenden Verwahrlosung vieler Innenstädte durch den Verlust von Einzelhändlern und Geschäften braucht es mutige Ideen, die logischerweise nicht zum Nulltarif erhältlich sind. Gleichzeitig geht hier gerade ein Stück bürgerschaftliches Engagement verloren, da die Schülerinnen und Schüler der Erich-Kästner-Schule bereits fortgeschrittene Pläne für den Betrieb des Cafés hatten. Dies fördert sicher nicht die Motivation, die wir so dringend benötigen.

Wir bleiben weitere dran - für Euch, für unsere schöne Stadt!

 

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